Niedrigere Strompreise und Netzlasten aufgrund der Coronakrise

Turbit Systems GmbH, Michael Tegtmeier

Liebe FreundInnen der Windenergie. In den letzten Tagen habe ich mich gefragt, welche Auswirkungen die Coronakrise auf die erneuerbaren Energien und ganz besonders auf die Windenergie haben. Dabei ist es zunächst logisch, dass aufgrund der zurückgegangenen Produktion in Deutschland auch allgemein weniger Strom verbraucht wird. Der Verbrauch ist in Deutschland um geschätzt 5 GW seit dem Lockdown gesunken. Auch in unseren Nachbarländern, in die wir normalerweise Strom exportieren, passieren ähnliche Dinge. 

Im Allgemeinen hat das zur Folge, dass die Day-Ahead-Strompreise in Deutschland seit Januar von durchschnittlich 40 €/MWh auf durchschnittlich 25€/MWh gesunken sind. Besonders bei Wind- und Sonnenstarken Tagen kann dies dazu führen, dass die Strompreise häufiger negativ sind. Für eine EEG vergütete Windenergieanlage sind die negativen Strompreise natürlich nicht gut für das Geschäft, da dann keine Vergütung mehr stattfinden kann.

Machen Sie sich selbst ein Bild mit den folgenden Graphen des Fraunhofer Institutes: